| Begriff | Erklärung |
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| Salmiak | Salmiak (Ammoniumchlorid) ist ein Steinsalz. Für die Lebensmittelbranche wird es industriell hergestellt, ein weißes sauer-salzig schmeckendes feines Granulat. Maximal zulässig sind 7,99 Prozent Salz im Lakritzrezept, dies muß gekennzeichnet werden als "Extra starkes Erwachsenenlakritz - kein Kinderlakritz" |
| Salmiakpastille | Die Salmiakpastille ist das bekannteste Salzlakritz in Deutschland. Die kleinen Rauten verbinden die Geschmeidigkeit für Hals und Kehle des Naturlakritzes mit der entzündungshemmenden Wirkung von Salmiaksalz. |
| Salzlakritz | Im Norden Europas wird gern salziges Lakritz gegessen. Dabei wird dem Lakritz Kochsalz (Natriumchlorid), Meersalz oder Salmiaksalz zugegeben. Maximal zulässig sind 7,99 Prozent Salz im Rezept, dies muß gekennzeichnet werden als "Extra starkes Erwachsenenlakritz - kein Kinderlakritz" |
| Säuerungsmittel | Säuerungsmittel kommen natürlicherweise in Obst vor. In der Süßwarenbranche werden sie konservierend eingesetzt den pH-Wert zu senken, um Mikroorganismen die Vermehrung zu erschweren. Verwendet werden bei der Lakritzherstellung Zitronensäure, Milchsäure, Kaliumcitrat, Natriumtartrate. |
| Schellack | Schellack ist ein Harz, dass von der Schildlacklaus ausgeschieden wird, nachdem sie sich mit dem Saft bestimmter Bäume (Pappelfeige, Jujube) in Indien und Thailand ernährt hat. Das fest gewordene Harz wird von der Rinde abgeschnitten. |
| Stärke, modifiziert | Stärke ist ein Kohlenhydrat und Mehrfachzucker und kommt natürlich in Getreiden und Kartoffeln vor.Modifizierte Stärken sind chemisch veränderte Stärken. Diese werden aus stärkehaltigen Pflanzen wie Mais, Kartoffeln oder Weizen gewonnen. Im Gegensatz zu herkömmlicher Stärk sind sie stabiler bei Hitze und Kälte, quellen deutlich besser auf und verteilen sich gut in Lebensmitteln. Das macht sie für die industrielle Lebensmittelherstellung beliebt, auch in der Lakritzherstellung. |
| Süßholz | Süßholz, botanisch Glycyrrhiza glabra, gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte und Schmetterlingsblütler. Für die Lakritzherstellung sind nur die Wurzeln der Süßholzpflanze von Belang. Lakritz entsteht durch das Auskochen der Süßholzwurzeln. |
| Süßholz als Medizin | Die Süßholzwurzel ist Bestandteil vieler Kräuter-, Magen- und Hustentees wegen seiner bekömmlichen Wirkung. Das enthaltene Glycyrrhizin wirkt blutdrucksteigernd. Süßholz wirkt durst-und hungerdämpfend. |
| Süßholzwurzel | Süßholz, botanisch Glycyrrhiza glabra, gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte und Schmetterlingsblütler. Für die Lakritzherstellung sind nur die Wurzeln der Süßholzpflanze von Belang. |
































