Süßholz & Lakritz - Fragen und Anworten
Lakritz und Süßholz
Ohne SüßholzSüßholz, botanisch Glycyrrhiza glabra, gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte und Schmetterlingsblütler. Für die Lakritzherstellung sind nur die Wurzeln der Süßholzpflanze von Belang. Lakritz entsteht durch das Auskochen der Süßholzwurzeln. kein LakritzLakritz ist ein pflanzliches Naturprodukt der Süßholzwurzel. Seine schwarze Farbe entsteht durch den im Kochprozeß gelösten pflanzlichen Kohlenstoff. Reines Lakritz schmeckt süßherb, bitter. Die Konsistenz ist bonbonhart.. Lakritz ist ein pflanzliches Naturprodukt, es wird aus den Wurzeln der Süßholzpflanze gekocht.
Die Wurzeln kommen geerntet, gewaschen und gequetscht oben in den großen Kochtopf bzw. Kessel. Dort werden sie über Stunden ausgekocht, das heiße LakritzextraktBlocklakritz ist ein Konzentrat. Zerkleinerte Süßholzwurzeln werden in heißem Wasser ausgekocht, eingedampft und getrocknet. Blocklakritz setzt sich zusammen aus: 18% Wasser, 18% Glycyrrhizin, 11% Saccharide, 28% Gummi und Stärke, 20% Farb-und andere Extraktstoffe und 5% Asche. (Quelle: Zucker und Zuckerwaren von Hoffmann/Mauch/Untze) fließt unten heraus, wird in eine handliche Form gebracht, dem Pane Liquirizia (Lakritzbrot).
Glycyrrhiza glabraGlycyrrhiza glabra (griechisch) ist die botanische Bezeichnung für die Süßholzpflanze. Glykys = süß, rhiza = Wurzel. Die Wurzeln sind Pfahlwurzler, d.h. sie wachsen ca. 1m senkrecht in der Erde und verzeigen sich dort. Das macht die Ernte mühsam. ist die botanische Bezeichnung der Süßholzpflanze. Griechisch bedeutet glykys = süß und rhiza = Wurzel. Der Süßholzstrauch wächst 3 Meter hoch, hat kleine grüne Blätter, lila Blüten – dieser obige Pflanzenteil bleibt ungenutzt, siehe Abbildung.
Für die Lakritzherstellung sind von der Pflanze nur die Pfahlwurzeln von Belang, die senkrecht bis zu 4m in die Tiefe dringen und sich verzweigen, was die Ernte mühsam macht. Nach dem 4. Jahr kann erstmalig geerntet werden. Die Süßholzpflanze bevorzugt Plusgrade im Winter und hat sich in Süditalien, Türkei, Syrien, Iran ausgebreitet. Dort wächst sie auch wild.
Es gibt die Annekdote, dass die Familie Amarelli, seit Jahrhunderten ansässig in Rossano Kalabrien, nur deshalb zur Lakritzproduktion gekommen ist, weil es ihnen irgendwann zu teuer und aufwendig wurde, dieses wild wachsenden Unkraut aus ihren Ländereien reißen zu lassen. Sie untersuchten das "Unkraut" und statt den gewünschten Anbau von Zitrusfrüchten zu verfolgen, kocht Amarelli seit 1731 Pane Liquirizia, zu deutsch Lakritzbrot. Ungefähr im Verhältnis 10:1, also das Zehnfache an SüßholzwurzelnSüßholz, botanisch Glycyrrhiza glabra, gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte und Schmetterlingsblütler. Für die Lakritzherstellung sind nur die Wurzeln der Süßholzpflanze von Belang. ergeben 1 Anteil reines Naturlakritz.
Die Lakritzbrote finden Verwertung in der Pharmazie, Parfümerie, Tabakindustrie und Süßwarenbranche. Letztere soll uns hier beschäftigen.



























































