Ist reines Lakritz gesund?

Pures Lakritz in dekorativen Schachteln
Pures Lakritz in dekorativen Schachteln

SüßholzSüßholz, botanisch Glycyrrhiza glabra, gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte und Schmetterlingsblütler. Für die Lakritzherstellung sind nur die Wurzeln der Süßholzpflanze von Belang. Lakritz entsteht durch das Auskochen der Süßholzwurzeln. ist der Ursprung von LakritzLakritz ist ein pflanzliches Naturprodukt der Süßholzwurzel. Seine schwarze Farbe entsteht durch den im Kochprozeß gelösten pflanzlichen Kohlenstoff. Reines Lakritz schmeckt süßherb, bitter. Die Konsistenz ist bonbonhart.. Botanisch Glycyrrhiza glabraGlycyrrhiza glabra (griechisch) ist die botanische Bezeichnung für die Süßholzpflanze. Glykys = süß, rhiza = Wurzel. Die Wurzeln sind Pfahlwurzler, d.h. sie wachsen ca. 1m senkrecht in der Erde und verzeigen sich dort. Das macht die Ernte mühsam., wird die Wurzel weltweit in der Heilkunde als Arznei eingesetzt wegen ihres Glycyrrhizingehalts. GlycyrrhizinGlycyrrhizin ist Bestandteil von Süßholz und gibt dem Lakritz seinen typischen Geschmack. Die Süßkraft des Glycyrrizins ist etwa 50fach höher als Zucker. Glycyrrhizin lindert Husten, Heiserkeit und Magenbeschwerden, wirkt entzündungshemmend, schleimlösend, durststlillend, aber auch Blutdruck anregend. Übermäßiger Verzehr dagegen beeinflusst den Hormonhaushalt, aber auch den Mineralstoff- und Wasserhaushalt. Die Folgen sind Muskelschwäche, erhöhter Blutdruck und Wassereinlagerungen.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt daher einen maximalen Verzehr von 100 mg Glycyrrhizin am Tag, was ca. 50 – 70 Gramm normaler Lakritze entspricht.
wirkt
- hustenstillend,
- magenberuhigend,
- durststillend,
- kreislaufanregend,
- entzündungshemmend.
AnwendungGlycyrrhizin ist Bestandteil von Süßholz und gibt dem Lakritz seinen typischen Geschmack. Die Süßkraft des Glycyrrizins ist etwa 50fach höher als Zucker. Glycyrrhizin lindert Husten, Heiserkeit und Magenbeschwerden, wirkt entzündungshemmend, schleimlösend, durststlillend, aber auch Blutdruck anregend. Übermäßiger Verzehr dagegen beeinflusst den Hormonhaushalt, aber auch den Mineralstoff- und Wasserhaushalt. Die Folgen sind Muskelschwäche, erhöhter Blutdruck und Wassereinlagerungen.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt daher einen maximalen Verzehr von 100 mg Glycyrrhizin am Tag, was ca. 50 – 70 Gramm normaler Lakritze entspricht.
als Medikament seit jeher bei Husten, Heiserkeit, Magenbeschwerden. In neuerer Zeit erforscht gegen Herpes, Hepatitis und Covid. Süßholz ist eine willkommene Beigabe in Magentees und Hustensäften. Es hat die 50-fache Süßkraft von Zucker aber keine Kalorien, da der menschliche Körper die Süße nicht verstoffwechselt. Reines Lakritz entsteht durch Auskochen der SüßholzwurzelnSüßholz, botanisch Glycyrrhiza glabra, gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte und Schmetterlingsblütler. Für die Lakritzherstellung sind nur die Wurzeln der Süßholzpflanze von Belang. und ist ebenfalls zuckerfreiZuckerersatzstoffe zeichnen sich durch wenige Kalorien und keinen Einfluß auf den Blutzucker aus. Es gibt zwei Untergruppen an Zuckerersatzstoffen:
Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe.
Zuckeraustauschstoffe sind Sorbit, Mannit, Isomalt, Xylit u.a., alle durch eine E-Nummer gekennzeichnet. Sie sind dem Zucker ähnlich in Geschmack und Volumen, haben aber mit 2 Kilokalorien pro Gramm einen deutlich geringeren Energiegehalt. Zuckeraustauschstoffe dürfen ohne Mengenbegrenzung bis zu 10 % des Gesamtprodukts genutzt werden. Liegt der Wert darüber gilt: "Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken".
Süßstoffe sind Acesulfam, Aspartam, Stevioglycoside, Saccharin u.a.. Sie sind nur für bestimmte Lebensmittel und nur in geringen Mengen zugelassen, laut Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Süßstoffe sind mehr als 30fach süßer als Zucker und haben so gut wie keine Kalorien.
. Alles chic? Nicht ganz. Es kommt auf die Menge an, auch bei Lakritz.

In Maßen genossen unterstützt reines Lakritz die oben genannten Wirkungen. Glycyrrhizin regt den Kreislauf an, was einerseits zu Bluthochdruck führen kann, andererseits Leute mit niedrigem Blutdruck unterstützt. Der tägliche Konsum von reinem Lakritz wird nur in kleinen Mengen (5g/Tag) empfohlen. 5g entsprechen ca. 20 Stückchen an reinen Lakritzpastillen. 

"Süssholtz wurtzelt geweket oder den safft im mund gehalten bis er sanfft hinab schleicht,
lescht den durst, stillt den hunger, bekompt wol der lebern, dem hitzigen magen, benimpt den
sodt, reinigt brust und lungen, macht auswerfen, lindert die rauhe kälte und luftrohr, erweycht
die aposten und geschwäre. Wirdt derhalben fruchtbarlich gegeben wider die heyserkeit,
husten, schweren athem, lungensucht und seitenwee ..."
(Malthiolus, 1563)

 

zum Seitenanfang

Für die Funktionsfähigkeit unseres Onlineshops nutzen wir ausschließlich technisch notwendige Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.