Lakritz - Geschichten

Jeden Tag besuchen uns die kleinen und großen Lakritzmonster, und wir tauschen unsere Lakritzgeschichten aus. Manche stammen aus frühester Kindheit, andere beginnen auch erst bei kadó. Immer offen für eine neue, ist auch Ihre Lakritzstory gefragt. Schreiben Sie uns!

Lakritz-Geschichten

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Das Lakritzekind
HeikeLahnstein11.03.2008
Hallo liebes Kado-Team, wann ich das erste Mal selbst Lakritz gegessen haben, weiß ich nicht mehr. Aber ich denke, dass es nur die Fortsetzung von dem war, was mir meine Mutter vorzugsweise geboten hat, als ich noch in ihrem Bauch war. Jedenfalls bin ich schon immer das Lakritzekind und meine Schwester ist das Gummibärchenkind. Mein Taschengeld wurde hauptsächlich in Lakritz angelegt und ich war schon immer ein Feinschmecker - mal zumindest, was Lakritz betrifft. In unserem Dorf kannte ich von jedem Laden das Lakritzangebot und war jedes Mal furchtbar traurig, wenn ein weiterer Tante Emma Laden zugemacht hat. Das bedeutete ja schließlich, dass ich die eine Sorte, die ich nur da bekommen hab, nicht mehr kaufen konnte. Ich bin süchtig nach Lakritz und brauche regelmäßig ordentlich "Stoff". Und das schönste ist, dass mein großes Kind in dieselbe Kerbe haut. Und darum werde ich jetzt auch noch was leckeres bei Euch bestellen .... Jammi!
Lakritz in Venezuela
Franziska PfadtHamburg11.03.2008
Ich war gerade fuer zwei Monate mit meinem Freund Dominik in Venezuela unterwegs. Eines Tages wollten wir von Maracaibo aus (im Westen Venezuelas) einen Ausflug in ein kleines Dorf in der Naehe machen. Wir fuhren mit einem kleinen Bus los. Nach einiger Zeit kamen wir an eine Polizeikontrolle, ein Polizist guckte bei uns in den Bus, sah uns und verlangte unsere Ausweise. Dummerweise hatten wir nur die Kopien von unserem Reisepaessen dabei, was sonst nie ein Problem war, wollte uns dieser Polizist nicht durchgehen lassen und bat uns in sein Buero. Auf dem Weg dahin war uns schon ziemlich klar was der wollte. Wir sassen also mit dem Stinkstiefel in dem unterkuehlten Buero und haben ihm versucht zu erklaeren, dass wir die Reisepaesse aus Sicherheitsgruenden im Hotel gelassen hatten. Aber der Typ wollte ueberhaupt nichts hoeren. Wir fragten, ob wir nicht mal mit seinem Vorgesetzten sprechen koennnten. Nein, nein der sei nicht da hiess es. Irgendwie kam er dann aber doch. Waerendessen hatte ich eine Packung Lakritz ausgepackt, die ich vorsorglich, als Lakritzsuechtige, aus Deutschland mitgebracht hatte. Wir haben also dann mit dem anderen Polizisten versucht zuverhandeln. Ploetzlich fragte er mich, was das sei, was ich da ass. Ich hab gedacht, oh nein jetzt denkt er ich hab Drogen dabei. Dann stellte sich raus, dass er Lakritz kannte, weil ihm das irgendwer mal mitgebracht hatte und es total gerne mag. Ploetzlich wurde er ganz gespraechig. Ich habe ihm am Ende meine Lakritztuete geschenkt und er hat uns mit einer Warnung und einem Lakritz im Mund gehen lassen. Wir waren ziemlich happy und konnten es kaum glauben, sonst haetten wir bestimmt eine Stange "Kollaboration"-Geld blechen muessen!! Wenn ich mir diese Geschichte so durchlese, klingt sie ganz schoen unglaubwuerdig! Bestechung durch Lakritz :D
Kado´war Pflichtprogramm
R.Siracusa di VillaltaBonn04.03.2008
Wir besuchten Berlin-zum Glück alte Heimat meines Mannes. So war für uns dieses "Kleine Feine" einfach zu finden. Und dann kam es dazu, dass ich mich "doof gegessen" habe an ein paar Sorten. So entstand aus der grossen Liebe fast Sucht. Habt Ihr diese legendären "KASTANJER" noch kennengelernt, Leute? Das waren die besten pfeffrigen Lakritzen, die mir je untergekommen sind!!! Und ausgerechnet jene werden nicht mehr hergestellt. Für Kenner der Scharfen einfach unerklärlich. Aber auch die anderen Sorten sind unwiderstehlich, ehrlich ;-) ! Nun komme ich auch nicht alle Tage nach Berlin; aber wenn, dann ist Kado´immer wieder dabei. Und ich freu mich auch sehr, dass es dieses urige Kleinod gibt und es schon so lange existiert. Am meisten freue ich mich, dass ich auch online oder telefonisch bestellen kann. Damit man keine Entzugserscheinungen bekommt. Liebe grüße an die Lakritzfamilie aus Bonn Ruth Gräfin Siracusa di Villalta
Salmis überall...
jo knoll91541 Rothenburg14.02.2008
Als einziges Mitglied einer vierköpfigen Familie bin ich absolut lakritzsüchtig !Leider hatte der Rest der Familie übehaupt kein Verständnis dafür, dass ich auch beim Autofahren diese -in ihren Augen eklig schmeckenden - Salmiakpastillen verputzt habe. Bis ich dann ziemlich Ärger mit meinem besten Ehemann von allen bekam: die Salmitütchen aus der Apotheke liessen sich während der Autofahrt schwierig öffnen, was dazu führte, dass sich eine kleine Salmiak-Explosion im neuen Auto ereignete. Auf dem schwarzen Auslegeteppich sieht man die Dinger wirklich schlecht und bereits nach einem Tag verwandeln sie sich in feuchte, klebrige, fest mit dem Teppich verwachsene Schmierbröckchen.Besoders schlimm: im Ablagefach, in den Ecken. Und im Einschub für die Kassetten ! Zugegeben: eine üble Sache, die aber meinem Appetit auf die Dinger nicht zügeln konnte, auch wenn ich stundenlang das neue Auto gereinigt habe... Übrigens: Lakritzgier war bei mir während meiner zwei Schwangerschaften ein untrüglicher Indikator , dass ich eben in Umständen war...
kadó: ... das ist ja echt "schwarzer" Humor, grins! Ich denke mal, Ihre Braut hat nicht gezuckt ...
Salmitest
Michael NeumannFreiburg11.02.2008
In unserer Salmiverrückten Familie gab es einen inoffiziellen Salmitest für Braut und Bräute. Jede(r) der in unsere Familie einheiraten wollte, musste sich einem Salmitest unterziehen. Wehe dem, der kein Lakritz mochte. War das 1.Mal in Eurem Laden und werde wiederkommen. Auch die 1. Onlinebestelllung wird nach der Fastenzwit erfolgen.
Mama is Schuld
Michele RossettiTarp11.02.2008
Meine Lakritzleidenschaft fing ganz unbewusst an, im Bauch meiner Mutter. Als Schwangere hat sie in Heißhungerattaken Unmengen an Lakritz verdrückt (natürlich das gute scharfe aus Skandinavien) und so habe ich, quasi mit der Muttermilch, meine Liebe zum Lakritz entwickelt. Und ich bin ihr sehr dankbar dafür ;)
lange her - bis heute treu
Siegfried StresingBerlin29.01.2008
Es war Mitte der 50er. Wir mussten aus politischen Gründen die SBZ ("Sowjetisch besetzte Zone", das hieß damals in der BRD-Sprache so) verlassen. Mit einer JU 52 - noch immer bekomme ich Tränen in den Augen wenn ich so eine Maschine irgendwo sehe - wurden wir durch das DRK aus Berlin ausgeflogen. Wir wurden in ein "Flüchtlingslager" aufgenommen - riesen lange Baracken in dessen Flur man herrlich Tretroller - natürlich aus Holz - fahren konnte. Sie waren zwar trist aber für mich als kleiner Steppke ein tolles Erlebnis. Ständig begegnete man Menschen, vor allem anderen Kindern. Die Väter spielten Skat, die Mütter saßen beim Muckefuck (Kaffee-Ersatz) zusammen und wir konnten zusammen spielen. (Klar, Erinnerungen sind immer vom Positiven geprägt). Eines Tages kam meine Großmutter - und brachte Lakritzschnecken mit!!! Das Beste an den Dingern war -und ist für mich bis heute-, dass man sie abrollen konnte und damit einen langen Genuss hatte. Und nicht nur das: weil es 2 Stränge waren, die da aufgerollt waren, konnten sie längs geteilt werden was einem doppelt langen Genuss bescherte. Die besondere Kunst bestand darin, dass diese Stränge am Ende nicht auseinanderrissen. Nach diesen Schnecken gab es irgendwann einen ganz besonderen Leckerbissen: Lakritzpfeifen mit einer Schaumkrone im Pfeifenkopf. Letztere musste natürlich raus genommen werden und nach dem Lakritz als besonderer Höhepunkt genossen werden. Kurzum: als ich vor 1 Jahr nach Berlin zog war ich hellauf begeistert, als mich jemand anlässlich meiner Kindheitserinnerungen auf kadó aufmerksam machte. Wann immer ich nach Kreuzberg komme ist ein Besuch dort natürlich Pflicht. Danke, dass es Euch gibt.
Lakritzgenen
KArin Diemke-CoopmansGedern29.01.2008
Meine Lakrtitzstory, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, als gebürtige Holländerin habe ich glaube ich einfach die LAkritzgenen vererbt bekommen. Als Kind war ich schon süchtig, alles andere so wie Schokolade, Chips usw. waren für mich nicht interessant. Mein Taschengeld ist schon früh in Lakritzmünzen umgetauscht worden und als Kind habe ich mir immer gewünscht von diesen "Münzen" noch mehr LAkritz kaufen zu können. Später gab es bei uns dann de "Dropwinkel" oh jeh, das war gefährlich ein Laden mit nur Lakritz im Verkauf. Wie ich vor 10 Jahren nach Deutschland gezogen bin habe ich dann erst mal 5 Kilo abgenommen weil zwar Lakritz verkauft wurde aber nicht die "Echten". Und jetzt bin ich froh dass es KADO gibt was auf Holländisch ja Geschenk heißt. Jede Bestellung ist nl. ein kleines Geschenk für mich, vielleicht auch weil es mit Gerüche und Geschmacksempfindungen aus der Jugend verbunden ist. Und jetzt gibt es auch noch "Priemdrop" also werde ich noch heute die nächste Bestellung versenden. Liebe Grüße Karin Diemke-Coopmans
kadó: .. ich kannte Mutterns Lakritzverstecke auch allesamt - und in der heiligen Mittagsstunde gab´s dann regelmäßig "Mäuse".
Erlösung
Michaela.Koehler-HaasHeilbronn26.01.2008
Es ist jedes mal ein bisschen wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Ein lila Päckchen (eigentlich) nur für mich. Doch inzwischen habe ich zwei von unseren drei Kindern schon im zarten Kindergartenalter angesteckt.Nun muss ich meine Vorräte hüten und teilen. Schön, dass ich euch gefunden habe. Woanders bekommt man solche Besonderheiten einfach nicht! Liebe Grüße aus dem wilden Süden. PS Im Sommer steht eine Berlin Reise an und heimlich plane ich kado schon als festen Programmpunkt ein...
erste Lakritztüte
Conni SchmidtBerlin22.01.2008
Mein Vater, Herrenausstatter in Hamburg am Grindelhof, kaufte in der Nachbarschaft am Grindel gelegentlich kleine spitze Papiertüten mit violetten Sternchen für uns Kinder, die sein Nachhausekommen noch begehrter machten. Eines Abends waren sie schwarz gefüllt, und ich war sicher, eine Art wundersame Strafe zu empfangen. Es war Lakritz, und wurde für mich bis heute zur schönsten Süßigkeit. Deshalb, danke, Kado, dass es euch gibt.
BrandEins
GiersdorffFreising07.01.2008
Liebe Frau Kado, ich habe gerade in der Septemberausgabe der BrandEins über Euren Laden und Eure nunmehr 10jährige Geschichte gelesen. Nur ganz kurz: Ich freue mich, daß es so leckere Lädchen wie Euch gibt und daß Ihr den "Charme nicht durch Ökonomie ersetzt". Ich wünsche Euch für die Zukunft alles Gute, viel Gesundheit und ich freue mich auf unsere erste Bestellung. Beste Grüße Christian Giersdorff.
Ausdehnung ins Rheinmaingebiet?
UlliGroßkrotzenburg07.01.2008
Liebe Kados! Bin bei der Suche nach einem speziellen Lakritzgrappa auf diese Seite gestossen. MMMMhhh!!! Köstlich! Schade, dass es offensichtlich hier in der Nähe keine Filiale gibt-oder irre ich mich da? Als alter Lakritzlover würde ich das natürlich super finden! Und bin da bestimmt nicht alleine!!! Gut, dass es wenigstens den Versand gibt! Ulli
Na Danke auch...
LelaKrefeld06.12.2007
... an kadó und meine Schwester Angela (siehe vorherigen Eintrag). Jetzt muss ich meinen Kindern beweisen, dass ich den Adventskalender ganz zivilisiert - ein Türchen nach dem anderen - aufmache (so wie ich es ihnen immer sage). Die Jungs kontrollieren mich sogar dabei, denn sie wissen - ich muss mich beherrschen. Ich freue mich schon fast, wenn Weihnachten vorbei ist und ich das erste Mal beieuch bestellen kann. Bin ich froh, dass meine Schwester Zeitung list ;-)) Liebe Grüße und alles Gute aus Krefeld. lela
DANKEDANKEDANKEDANKEDANKEDANKEDANKEDANKE
Angela Hanau29.11.2007
Hallo! Ich habe über Kadó in der Zeitschrift "Myself" gelesen und habe sofort online einen riesen Vorrat inkl. dem tollen Adventskalender bestellt. Das Paket war heute schon da und ich schwelge in Bergen von Drops, Schokolakritze und vielem mehr! Den Adventskalender bekommt meine Schwester Lela nach Krefeld weitergeschickt-als Überraschung. Vielen Dank Kadó- ich werde es allen anderen Lakritzjunkies weiterlempfehlen.
kadó: Wie schön! Bei uns in der Familie gab es die weibliche Linie der Lakritzliebhaberinnen. Lange Jahre schafften es Oma und Muttern, mich mit Süßholz zufriedenzustellen. Bis es mir dämmerte, dass das nicht alles sein konnte ...
Lakritzstory
Martin BlumWiesbaden23.11.2007
Ich wurde im zarten Grundschulalter von meiner Mutter zum Lakritz "verführt". Sie selbst ist seit inwzischen 81 Jahren "abhängig". Zuerst war es das echte, bittere Lakritz aus der Apotheke, später schickten mir meine Verwandten aus Holland lose Ware von den Wochenmärkten, da entwickelte sich meine Vorliebe für mürbes, würziges Lakritz und Muntdrops. Und nun kaufe ich schon seit 2001 fast monatlich meine Lakritze bei Ihnen im Laden ein. Meistens 1,25 Kilo Muntdrops und 1-2Kilo lose (konnte noch keine Nebenwirkungen feststellen....). Meine Familie und ich wüssten nicht, was wir ohne meine regelmässigen Dienstreisen nach Berlin anfangen würden :-) Morgen fahren wir privat zu einer Geburtstagsfeier nach B, wenn wir rechtzeitig da sind zeige ich Frau un dTochter endlich mal den Laden von dem ich immer schwärme :-) Alles Gute für die nächsten 10 Jahre. Ihr Martin Blum
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